Verpackungseinheiten (VE): 95
Anzahl pro VE: 10
Einfach himmlischWenn Überanstrengung der Hauptgrund für Heldentode wäre, hätten wir im Test von The Elder Scrolls 5: Skyrim keine fünf Minuten überlebt. Denn Bethesda hat sein großartiges Riesen-Rollenspiel mit so viel Inhalt vollgestopft, dass unsere »To Do«-Liste schnell länger wird als Gandalfs Bart.Wie kaum ein anderer Entwickler beherrscht Bethesdadie Kunst der Ablenkung, auch in The Elder Scrolls 5: Skyrim . Kurz nach Spielbeginn reisen wir in die Stadt Weißlauf, um deren Herrscher vor einem bevorstehenden Drachenagriff zu warnen. So weit, so Haupthandlung. In Weißlauf treffen wir einen Zauberer, der von der Magieakademie im fernen Winterfeste erzählt. Oh, interessant, da werden wir gleich mal Mitglied. Die Drachen können warten.
Für die Akademiker absolvieren wir einige Nebenaufträge, die uns schließlich in die Gebirgsruine Labyrinthion führen, wo wir einen Zauberstab finden sollen. Zunächst erbeuten wir allerdings eine Holzmaske, die uns zu einem Altar teleportiert, auf den wir sieben weitere Masken pflanzen sollen. Die müssen in Labyrinthion versteckt sein – na los, suchen! Dabei entdecken wir den Irrgarten, dem Labyrinthion seinen Namen verdankt, und der sich nur mit Magie öffnen lässt. So probieren wir am Türsiegel Zauber um Zauber – halt!
Was ist mit den Masken, mit dem Zauberstab, mit den vermaledeiten Drachen?! Aufgeschoben, vertagt, die »To Do«-Liste wird schnell länger als Gandalfs Bart. Denn im Königreich Himmelsrand, dem Schauplatz von Skyrim, gibt’s unfassbar viel zu tun. Bethesda hat die riesige Spielwelt bis zum letzten Winkel mit Schätzen gefüllt sowie mit kleinen und großen Aufgaben, die nach Helden rufen. Skyrim ist der Abenteuerspielplatz der Fantasy-Rollenspiele, ein Koloss, der wochenlang fesselt. Auch wenn er die Erzschwäche seiner Vorgängern erbt.